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Gerechtigkeit

Sprachkompetenz ist meßbar!

... von A1 bis C2 oder vom Anfänger zum Muttersprachler

Wir geben Ihnen hier einen kurzen Überblick über die Geschichte und den heutigen Stand zur Bewertung fremdsprachlicher Kompetenzen.

 

Die einzelnen Stichpunkte leiten Sie zu detaillierteren Informationen. Sollten Sie das Gewünschte nicht finden, sprechen Sie uns einfach an.

      ...ein erster Überblick

      ...mehr Details und Gegenüberstellungen

       ...was gibt es, Musterprüfungen etc.

      ...die zu diesem Thema den Ton angeben

 
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Fremdsprachen in Europa

Was bedeutet Europa: 4.225.127 km2, über 500 Millionen Einwohner, ein BIP von knapp 20 Milliartden EUR, rund 23 % der Weltwitrtschaftsleistung, 27 Staaten mit 24 Landessprachen. Wo - wenn nicht hier - sollten Fremdsprachen eine prädestinierte Rolle spielen. So sah es wenigstens noch vor ca. 30 Jahren aus - und so war es auch. War!

In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert. Wir sind nicht mehr europaweit und schon gar nicht landesweit unterwegs, wir denken und handeln global. Wir versuchen nicht mehr mit nur rudimentären Kenntnissen, die wir in 80 Unterrichtsstunden Intensiv-Kurs erworben haben, in diversen Sprachen zu agieren, sondern konzentrieren uns auf die weltweit verbindliche Geschäftssprache: Englisch - und umgekehrt die Sprachkompetenz im Gastland: Deutsch

Andere Sprachen sind mehr und mehr zum Beiwerk geworden und weitestgehend in den privaten Interessenbereich verschoben.

Parallel hat sich die schulische Vorbildung in Bezug auf Fremdsprachen deutlich geändert. Die erste Sprache, zumeist Englisch, ist beim Verlassen der Schule nicht selten bis auf ein C1-Niveau ausgebaut, während eine zweite Fremdsprache nur äußerst rudimentär ausgebildet ist.

Dennoch versuchen wir wenigstens DIE europäischen Sprachen anbieten zu können:

Spanisch, Italienisch und Französisch und natürlich Englisch und Deutsch. Ggf. können wir aber auch auf Russisch, Polnisch und Arabisch reagieren.

 

Sprache ist so komplex wie der Mensch selber

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Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen

Bereits 1989 schließen sich in Europa 29 namhafte Einrichtungen zusammen, die 24 Sprachen vertreten. Sie gründen die Association of Language Testers in Europe, kurz ALTE. Darunter sind Einrichtungen wie das Goetheinstitut oder die University of Cambridge.

ALTE hat folgende Ziele:

  • Unterstützung der Anerkennung von internationalen Sprach-Zertifikaten in Europa.

  • Einrichtung von allgemeinverbindlichen Standards zur Bewertung von Sprachkenntnissen.

 

ALTE definiert Sprachniveaus auf der Basis von so genannten Kann-Formulierungen

Hier ein Beispiel für die ALTE Stufe 1.  Eine Person ....

  • KANN in einem vertrauten Kontext einfache Meinungen ausdrücken oder Wünsche äußern.

  • KANN einfache Informationen zu einem vertrauten Thema verstehen, z.B. in Produktinformationen, Hinweisen oder Berichten.

  • KANN Formulare ausfüllen und kurze, einfache Briefe oder Postkarten schreiben, die sich auf Persönliches beziehen.

 

Diese Kann-Formulierungen und die damit einhergehenden Niveaustufen werden später von der Europäischen Kommission in dem so genannten Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen – kurz GER - für die Beurteilung von Sprachkenntnissen (auch Common European Framework, kurz CEF) übernommen.

Insgesamt sind 6 Stufen definiert:

A1 – A2 – B1 – B2 – C1 – C2

Mit A1 bis C2 oder vom Anfänger bis zum Muttersprachler ist damit das gesamte Kompetenz-sprektrum für Fremdsprachen definiert, wobei es für verschiedene Tätigkeitsbereiche - kaufmännisch, technisch, wissenschaftlich, etc. - individuelle Ausformulierungen gibt.

 

Was verbirgt sich also hinter B2 oder was meint jemand, der ein Sprachniveau mit Pre-Intermediate bezeichnet, denn auch diese Bezeichnungen - elementary, intermediate, advanced, etc - sind weiter im Gebrauch.

 

Wir versuchen, Ihnen hier einen kurzen Überblick zu geben und bieten Ihnen die Möglichkeit , sich im Bedarfsfall detailliert auf den jeweiligen Websites weiter zu informieren.

Sprachprüfungen

Worum geht es eigentlich?

Prüfen - nunja, das kann grundsätzlich eigentlich jeder. Die Niveaustufen - also z.B. A1, A2 -  sind nicht geschützt. Bleibt allein die Frage, welche Akzeptanz der Empfänger - also Behörden, Schulen, Wirtschaft - dem Sprachzeugnis entgegenbringt.

 

Traut er der ausstellenden Einrichtung die nötige Kompetenz und Neutralität zu und findet er bei dem Geprüften tatsächlich die bescheinigte Sprachkompetenz vor - dann ist alles gut.

 

Vor diesem Hintergrund ist es üblich, dass man vorzugsweise auf sogenannte externe Prüfungen zurückgreift. Prüfungen, die von einer Einrichtung herausgegeben werden,

  • die sich durch eine entsprechende Fachkompetenz ausweist

  • die mit dem Prüfling nichts zu tun hat und daher neutral agiert

  • deren Prüfungsformate transparent und klar definiert sind

  • deren Prüfungsablauf fair und neutral ist.

Dazu erwartet man eine gewisse Verbreitung am Markt, was beim Empfänger zusätzlich für Vertrauen sorgt.

Zu diesen Einrichtungen zählen namentlich:

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... mal ein bisschen Linguistik zum Schnuppern?

... in Arbeit

Die Kompetenzen des Sprachverwendenden / Sprachlernenden

Allgemeine Kompetenzen

Linguistische Kompetenzen

Phonologisch

  • phonologisch

semantik

  • semantisch

grammatisch

  • grammatisch

Bei der lexikalischen Kompetenz geht es zunächst um den allgemein üblichen Begriff "Wortschatz", also Vokabeln, Wörter. Wichtig ist für den Erwerb einer Fremdsprache allerdings nicht nur die rezeptive Kenntnis einzelner Begriffe – also das passive Verstehen von Wörtern, was in der Regel deutlich einfacher ist, sondern auch die produktive Ebene. Es ist in aller Regel einfacher ein Wort wieder zu erkennen als es in einem entsprechenden Moment abzurufen und im jeweiligen Kontext zielgerichtet und korrekt zu gebrauchen. Steigt man tiefer in die Linguistik ein, so geht es durchaus um noch mehr: Polysemi, Lexem, Morphem, Onomasiologie, Metonymie, Metapher, etc. Das könnte die Maus als Nagetier oder die Computermaus sein, das Wort Berlin, um damit die Regierung zu benennen, oder Formulierungen wie das Heulen des Windes oder die Aufteilung von Tische in Tisch + e sein.

  • lexikalisch

Unter Orthographie oder  Rechtschreibung wird die allgemein übliche Schreibweise der Wörter einer Sprache in der verwendeten Schrift verstanden. Eine davon abweichende Schreibung wird allgemein als Rechtschreibfehler bezeichnet. Für die deutsche Sprache ist der Duden maßgeblich.

  • orthographisch

Unter Orthoepisch wird eine standardisierte Verlautung der Sprache verstanden analog zur Orthographie, die sich auf die richtige Schreibung der Wörter bezieht. Während  für die Orthographie der Duden maßgeblich ist, gibt es für die Orthoepie diese Vorgaben in dieser Verbindlichkeit nich. Ende des 19. Jahrhunderts galt die Bühnensprache als Maßstab, heute ist es eher die Aussprache der Nachrichtensprecher, die als "Norm" herangezogen wird.

  • orthoepisch

Kommunikative Sprachkompetenzen

Soziolinguistische Kompetenzen

  • Sprachliche Kennzeichnung sozialer Beziehungen

  • Höflichkeitskonventionen

  • Redewendungen, Aussprüche, Zitate, Sprichörter

  • Registerunterschiede, Dialekt, Akzent

Pragmatische Kompetenzen

  • Diskurskompetenz

  • funktionale Kompetenz